Fisch

Fische sind tatsächlich faszinierende und oft unterschätzte Lebewesen, die weit mehr können als nur schwimmen. Aktuelle Verhaltensforschungen zeigen, dass sie intelligent, sozial und empfindsam sind.  Hier sind einige erstaunliche Fakten über Fische:

  • Intelligenz und Gedächtnis: Die Vorstellung, dass Fische nur ein Drei-Sekunden-Gedächtnis haben, ist ein Mythos. Sie sind lernfähig, können komplexe Aufgaben lösen und sich Dinge über Monate hinweg merken.
  • Sozialverhalten und Persönlichkeit: Fische haben Persönlichkeiten, schließen Freundschaften und zeigen soziales Verhalten. Sie nutzen Werkzeuge, kooperieren bei der Jagd und kommunizieren auf verschiedene Weise.
  • Selbstwahrnehmung: Einige Fischarten, wie der Putzerlippfisch, haben den Spiegeltest bestanden, was auf ein gewisses Maß an Selbstwahrnehmung hindeutet.
  • Fühlende Lebewesen: Fische empfinden Schmerzen und Angst. Das Tierschutzbewusstsein wächst, da sie als empfindsame Tiere anerkannt werden, die Schutz vor Stress und Leid benötigen.
  • Erstaunliche Fähigkeiten: Manche Fische, wie der Schlammspringer, können sich an Land bewegen. Andere nutzen komplexe Strategien, um sich in ihrem Lebensraum zurechtzufinden, wie zum Beispiel bei der Navigation über tausende Kilometer während der Wanderung. 

Fische sind ein essenzieller Teil des marinen Nahrungsnetzes. Ihr Rückgang durch Überfischung kann ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen

6 Eigenschaften, die zeigen, warum Fische unglaublich vielfältige und faszinierende Lebewesen sind....

……und wir sie von unserem Speiseplan streichen sollten!

Zugegeben, Fische sind anders. Weil sie sich so sehr von uns selbst und anderen Säugetieren unterscheiden, fällt es vielen Menschen schwer, sich in ihre Lage zu versetzen oder Empathie für sie zu empfinden. Missverständnisse und fehlende Informationen in der öffentlichen Wahrnehmung haben katastrophale Auswirkungen darauf, wie wir mit den Tieren umgehen: In Fischfarmen und durch die grausamen Praktiken der Fischfangindustrie müssen Milliarden von ihnen unvorstellbare Qualen erleiden. Wie Produkte werden sie bedenkenlos für menschliche Zwecke benutzt. 

Dabei werden Fische massiv unterschätzt. Denn in vielerlei Hinsicht unterscheiden sie sich gar nicht so sehr von anderen Tieren oder von uns selbst … -->HIER



......wenn das Meer stirbt, sterben auch wir Menschen.

Die Ozeane produzieren über die Hälfte unseres Sauerstoffs, regulieren das Weltklima und sind eine Hauptnahrungsquelle. Überfischung, Plastikmüll, Versauerung und Todeszonen durch Nährstoffeinträge zerstören dieses empfindliche Ökosystem, was unsere Existenzgrundlage direkt gefährdet.

  • Sauerstoffproduktion: Meeresalgen und Phytoplankton produzieren schätzungsweise 50 bis 80 % des Sauerstoffs auf der Erde.
  • Klimaregulator: Ozeane absorbieren enorme Mengen an 𝐶𝑂2 und Wärme, was jedoch zur Versauerung führt und den pH-Wert senkt.

Folgen des Meeressterbens:

  • Todeszonen: Durch Abwässer und Düngemittel entstehen sauerstofffreie Zonen, in denen kein höheres Leben mehr möglich ist.
  • Artensterben: Korallenriffe, die als Kinderstube für Fische dienen, sterben durch die Erwärmung ab.
  • Plastik- und Umweltverschmutzung: Millionen Tonnen Müll sowie Chemikalien zerstören Lebensräume.

Ohne gesunde Ozeane wird das Klima kippen und die Nahrungsmittelversorgung zusammenbrechen, was die menschliche Zivilisation existenziell bedroht.


Warum Fische uns nicht egal sein sollten

Fische sind die symbolträchtigsten Tiere des Meeres, und doch werden sie meist nur als Nahrungsmittel oder dekorative Haustiere betrachtet. Auch in unserem Sprachgebrauch werden Fische häufig nur als "Bestand" bezeichnet, der tonnenweise gefischt und verkauft wird.

  1. Fische sind von entscheidender Bedeutung für ein gesundes Ökosystem,
  2. Ja, Fische können Schmerz empfinden,

  3. Kognitive und emotionale Fähigkeiten der Fische,

  4. Fischen und ihre Rolle bei der Erhaltung eines gesunden Ozeans denn.....

  5. STIRBT DAS MEER, STERBEN WIR MENSCHEN AUCH MIT, DENN........ 


Wenn der Ozean stirbt, sterben wir auch !

Der Satz "Wenn der Ozean stirbt, sterben auch wir" (englisch: "If the oceans die, we die") stammt primär von Paul Watson. Ein bekannter Umweltaktivist, Mitbegründer von Greenpeace und Gründer der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd

Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood äußerte sich ebenfalls ähnlich mit den Worten: "If the ocean dies, so do we". Das Zitat wird oft in Kampagnen zum Schutz der Meere verwendet, um die Dringlichkeit des Klimaschutzes zu unterstreichen. 

Die Hochseefischerei mit ihren riesigen Netzen vernichtet das Meer, weil sie ökosystemzerstörend, nicht-selektiv und überfischend arbeitet. Durch den Einsatz industrieller Fangmethoden werden Lebensräume vernichtet, massenhaft Beifang produziert und die Nahrungskette zerstört.

Diese Netze, oft so groß wie Fußballfelder, werden über den Meeresboden gezogen. Sie wirken wie ein Bulldozer, der Korallenriffe, Schwämme und andere Lebensräume, die jahrzehntelang zum Wachsen brauchen, zerstört und in eine Wüste verwandelt.

 Tausende Tonnen von Fischereigeräten gehen jährlich verloren oder werden illegal entsorgt. Diese sogenannten "Geisternetze" treiben jahrelang im Wasser und töten unaufhörlich Meeresbewohner.

Die Netflix-Dokumentation Seaspiracy (2021) von Ali Tabrizi ist ein Dokumentarfilm, der sich mit den verheerenden Auswirkungen der kommerziellen Fischerei auf die Weltmeere und Umwelt auseinandersetzt.

  • Überfischung als Hauptproblem,
  • Zerstörung mariner Ökosysteme,
  • Kritik an Umweltschutzorganisationen,
  • Appell zum FISCHKONSUM-Verzicht !!
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