Eier

ER ist gerade erst geboren,
...piepst und sucht nach Wärme. Ein kleines fühlendes Lebewesen, doch für die Eierindustrie ist er nur "Abfall" weil MÄNNLICH und kann keine Eier produzieren.
In wenigen Augenblicken erwartet ihn ein brutaler Tod. Er wird mit Gas getötet oder geschreddert.
Warum werden männliche Küken getötet?
Sie können selbst keine Eier legen, sind aber auch für die Fleischproduktion nicht "profitabel". Hühner in der Eierindustrie sind in der Regel genau darauf gezüchtet: Sie sollen möglichst viele Eier produzieren, ihr körperliches Wachstum spielt keine Rolle und ist dadurch gering.
Aktuell ist das Küken Töten verboten !
Heute werden weniger männliche Tiere aus der Eierindustrie in Deutschland getötet als vor dem Verbot. Die Gesamtzahl an Tieren, die ausgebrütet und im System der deutschen Eierindustrie Leid erfahren, ist also deutlich zurückgegangen.
Das Problem ? Im- und Exporte !
Obwohl in Deutschland das Kükentöten selbst verboten ist und oftmals die Geschlechtsbestimmung im Ei durchgeführt wird, gibt es Schlupflöcher. Es werden Eier oder weibliche Hühner, die dann in der Eierindustrie ausgebeutet werden, aus Ländern importiert, in denen männliche Küken – also ihre Brüder – weiterhin getötet werden. Ebenso werden männliche Küken aus Deutschland in Länder exportiert und dort gemästet, in denen niedrigere Tierschutzstandards gelten.
Deswegen fordern wir ein EU-weites Verbot des Kükentötens.
Durch einheitliche Standards können viele Schlupflöcher geschlossen und Verlagerungen von Problemen in andere Länder vermieden werden.
Schließe dich uns an, unterschreibe und teile unseren Offenen Brief an die EU-Kommission:
UNTERSCHREIBE UNSEREN OFFENEN BRIEF !! --> Hier.
Diese Realität darf
nicht ignoriert werden: Die Eierindustrie bedeutet Leid.
Nicht nur das Töten männlicher Küken ist eine grausame Praxis, auch die weiblichen Hühner leiden extrem unter den Bedingungen in der Eierindustrie. Viele haben schwere körperliche Krankheiten sowie Verletzungen und leiden unter starken Verhaltensstörungen. Stelle dich mit einer pflanzlichen Ernährung gegen die Ausbeutung von Hühnern und anderen landwirtschaftlich genutzten Tieren.
Auf Love Veg findest du viele Tipps und Rezepte, ganz ohne Eier, Milch und Fleisch.
Lade dir beispielsweise jetzt kostenfrei unser Backbuch herunter.
Gemeinsam können wir entscheidende Fortschritte für den Tierschutz erreichen – hin zu einer Zukunft, in der kein Tier mehr ausgebeutet wird. ❤
Eierwirtschaft
In der Eierproduktion sterben nicht nur Küken als "Abfallprodukt" sondern auch die Legehennen die durch extreme Zucht körperlich schnell erschöpft sind. Die Hauptgründe sind ökonomische Interessen und eine auf Höchstleistung ausgelegte Industrie. Sie könnten bis zu 10 Jahre auf natürliche weiße leben, jedoch sie werden automatisch, um die Produktionsleistung nicht zu gefährden, nach nur 14 Monate ermordet-
Hier sind die Hauptgründe im Detail:
- Qualzucht auf Legeleistung: Moderne Legehennen sind auf eine extreme Legeleistung gezüchtet. Während Wildhühner etwa 20 bis 30 Eier pro Jahr legen, sind es bei Legehennen über 300. Diese enorme Leistung führt zu schmerzhaften Entzündungen der Legeorgane und entzieht dem Körper Kalzium, was oft zu Knochenbrüchen (z.B. am Brustbein) führt.
- Frühe "Entsorgung" nach Leistungseinbruch: Nach etwa eineinhalb Jahren sinkt die Legeleistung der Hennen. Da sie dann nicht mehr rentabel sind, werden die körperlich erschöpften Tiere meist getötet, lange bevor sie ihr natürliches Alter erreichen würden.
- Haltungsbedingungen: Trotz unterschiedlicher Haltungsformen (Boden-, Freiland-, Bio-Haltung) führt die industrielle Umgebung (wenig Platz, Stress, mangelnde Rückzugsmöglichkeiten) oft zu Verletzungen oder Federpicken, was zum Tod führen kann. (Vier Pfoten)
- Obwohl Initiativen wie der "Bruderhahn" versuchen, das Problem des Kükentötens zu lösen, bleibt die industrielle Haltung und Zucht, die das Tier auf seine Legeleistung reduziert, ein zentraler Grund für die hohe Sterblichkeit. (Verbraucherzentrale Hamburg)
HIER FINDEST DU WICHTIGE INFOS über:
- Käfighaltung
- Bodenhaltung
- Freilandhaltung
- Biohaltung
